Mein Rückblick auf den ersten Monat als Pionier in Ludwigshafen. „Bist du gut angekommen?“, werde ich häufiger gefragt. Gute Frage – ich kann sie nach einem Monat noch nicht beantworten. Mir war bewusst, dass es langsam losgeht und ich einige Zeit braucht, bis ich so richtig ins Arbeiten komme. So zwei bis drei Monate, hatte ich vermutet. Jetzt ahne ich schon – das wird etwas länger dauern.
Ich habe einige Mails mit Anfragen zu einem Vorstellungstermin rausgeschickt und auch schon erste Reaktionen erhalten – mit Terminen zum Teil Ende April, Anfang Mai. Zum Glück aber auch schon einige Kontakte jetzt im März. So blieb viel Zeit, für Fachlektüre, Recherchen im Internet und für die Suche nach einem künftigen „Social-Media-Konzept“. Ich habe entschieden, erst mal beim insta-Handle „Knastprediger“ zu bleiben, die Webseite aber unter dem Namen „Pionier in Lu“ zu betreiben. Da einige darum gebeten haben, dass ich sie über meine Arbeit auf dem Laufenden halte, wird die Webseite vor allem ein Blog. Mal sehen, wie es sich auf Dauer entwickelt.
Neben der Arbeit auf der Pionierstelle habe ich ja noch einen Stellenanteil für Supervision und durfte an einer einwöchigen Fortbildung teilnehmen. Das gab auch nochmal einige wertvolle Impulse für die Arbeit
Drei Sätze sind mir diesen Monat begegnet, die ich gerne weitergebe:
- „Am Ende ist nicht entscheidend, ob wir gläubig sind, sondern ob wir glaubwürdig sind.“ (Papst Franziskus)
- „Die Welt ist in ihrer Profanität Ort der Glaubensweitergabe.“ (paraphrasiert aus dem LThK)
- „Man muss laut träumen, um Gleichgesinnte zu finden.“