Manche Ideen sind mir schon häufiger begegnet und immer wieder vergesse ich sie. Das „Pareto-Prinzip“ ist ein Beispiel dafür. Es besagt, dass sich 80% des Ergebnisses mit 20% Aufwand erreichen lassen und für die letzten 20% zur „Perfektion“ weitere 80% Aufwand benötigt werden. Auf gut deutsch lautet der Ratschlag: „einfach mal machen“.
Von außen betrachtet habe ich aber auch diesen Monat noch nichts „gemacht“. Ich habe viele Menschen in Kirche und Stadtgesellschaft kennengelernt, mir die Citypastoral in Mannheim angeschaut. Spannend: bei jedem Gespräch werden mir weitere Personen genannt, mit denen ich unbedingt ein Kennenlerngespräch führen sollte. Die Liste wird immer länger.
KODA und Supervision haben diesen Monat auch einige Zeit beansprucht. Am 19.4. bin ich nochmal zur alten Wirkungsstätte zurückgekehrt und habe – zum ersten Mal als Vertretungsgast von außen – die Gottesdienste in der JVA Frankenthal gehalten. Es war schön – und anders. Den Alltag mit den Inhaftierten mitzuleben und dann sonntags den Gottesdienst mit den Gefangenen zu feiern hat eine andere Intensität.
Beim Besuch in einem Gemeindeausschuss erzählt ein Mensch, dass er gerne mal die Messdiener fragen möchte, was sie für Ihren Dienst motiviert. Leider komme ich erst nach der Sitzung auf die Idee, dass sich diese Frage auch gut an alle Mitglieder des Gremiums richten ließe. Die Antworten hätten mich sehr interessiert. Ich nehme mir vor, mir diese Frage für andere Runden zu merken.
In diesem Monat gibt es noch einen wertvollen Satz zum Teilen:
- „Lieber Scheitern als nichts zu tun!“