12. Mai 2026

Pionier in Lu

Neues vom "Knastprediger" Manfred Heitz

Pionier in Lu

Pionier für Quartier- und Cityseelsorge Ludwigshafen

Ludwigshafen verändert sich. Am Berliner Platz, am Rheinufer Süd, in der City West und in der Heinrich-Pesch-Siedlung entstehen neue Räume – und neue Fragen: Wer bin ich hier? Gehöre ich dazu? Wen kenne ich überhaupt noch? Genau da möchte ich als Kirchenpionier unterwegs sein. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit Zeit und Interesse – für Gespräche auf der Bank, beim Markt oder einfach so. Ich glaube, dass Kirche mitten im Quartier gebraucht wird: nicht als Institution, die etwas erklärt, sondern als Nachbarin, die zuhört und mitmacht. 

Seit 1.3.26 bin ich mit dieser Stelle betraut. Zu meinen Aufgaben gehört:

  • ansprechbar sein für alle Menschen in Ludwigshafen, die ein kirchliches Gegenüber für ihre Anliegen suchen
  • ein seelsorgliches Angebot für die Heinrich-Pesch-Siedlung zu entwickeln und aufzubauen
  • weitere Stadtquartiere zu identifizieren, in denen ich (im Team mit weiteren Akteuren) kirchliche Angebote ausprobieren kann
  • die Vernetzung zu den kath. Kirchengemeinden, zu den den anderen christlichen Gemeinden und Gemeinschaften und mit den weiteren politischen und gesellschaftlichen Akteuren in der Stadtgesellschaft
  • Präsenz in der Innenstadt mit seelsorglichen und spirituellen Angeboten zeigen
  • Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit in Ludwigshafen vor allem im Bereich Social Media

Meine Erfahrungen teile ich im Blog auf dieser Webseite.

Pionier*in sein heißt für mich:

  • neugierig sein auf die Menschen, die mir begegnen
  • ansprechbar sein und ein offenes Ohr für Menschen haben
  • Wünsche und Bedürfnisse mit Blick auf Kirche wahrnehmen und gemeinsam zu prüfen, auf welchem Weg man diesen näher kommen könnte
  • ausprobieren, wie zukünftig kirchliches Handeln (besonders außerhalb der bestehenden Strukturen) aussehen könnte und die Erfahrungen mit den Verantwortlichen in der Stadtkirche und im Bistum teilen
  • mutig Neues zu wagen und dabei in Kauf zu nehmen, dass Vieles nicht oder nur einmal „funktioniert“
  • Segen spenden und ein Segen sein
  • Zeugnis geben für die Botschaft Jesu und seinen Sendungsauftrag in die Welt.